Neuer Modetrend Sommer 2008

Laufstegmode Frühjahr/Sommer 2008 – New York – z.B. Betsey Johnson – edler RETRO Look –

Kleider mit riesig weiten knielangen Röcken und bauschgen hervorblitzenden Petticoats dazu

Peeptoes mit hohen Absätzen wie in den FIFTIES dazu

Beehive Frisur, der den Amy Winehouse’s-Look so extravagant macht und eigentlich in den 50er/ 60er Jahren seinen Ursprung hat

Quelle: GLAMOUR 03/ 2008 – glam up your live !

Nachsatz: endlich darf FRAU wieder Weiblichkeit zeigen …

Neue Petticoatstoffe

Hurra, endlich haben wir die neue Lieferung erhalten. Alles hauchfeine Stoffe in bunten Farben. Ich freue mich schon drauf, was das alles für schöne Petticoats werden.

Tanzbeschreibung BOOGIE WOOGIE

Der 6-count Tanzstil, der heutzutage als Boogie Woogie bekannt ist, ist im Grunde eine deutsche Weiterentwicklung des Jitterbug, Lindy Hop oder Rock’n’Roll der 50er Jahre. Boogie Woogie ist berühmt für seine heiße und interessante Fußarbeit. Neben den unzähligen Freizeittänzern gibt es auch hochkarätige internationale Turniertänzer. Ein Schwerpunkt des Boogie Woogie liegt bei der Interpretation der Musik ohne vorher festgelegter Choreographie. Boogie Woogie reflektiert das überschäumende, nicht zu bändigende Gefühl der Rockin‘ Fifties mit Petticoat, Haarpomade, Pferdeschwanz und coolem Verhalten.

Boogie Woogie wird zu Musik der späten 40er und 50er Jahre getanzt (z. B. Boogie Woogie, Rhythm ’n‘ Blues, Rock ’n‘ Roll, Rockabilly). Diese heiße und fröhliche Musik lässt die Füße der Tänzer fliegen und die Gesichter lachen. Boogie Woogie ist reich an typischen Figuren und Schritten, die in viele andere Tanzstile übernommen wurden.

Viele alte Boogie-Hasen haben sich die Tanzfilme „Rock Around The Clock“ und „Don’t Knock The Rock“ zum großen Vorbild genommen. Heute nennt man den Tanz Boogie Woogie, die Tänzer aus diesen Filmen nannten es Jitterbug, Swing oder Lindy Hop. In der Entwicklung zum Boogie Woogie wurden viele der für den Lindy Hop typischen 8-count Elemente durch 6-count Elemente ersetzt. Wahrscheinlich weil es einfacher zu unterrichten und zu lernen war, vielleicht aber auch, weil Tänzer, um wirklich cool auszusehen, eine Hand frei haben mussten und dadurch keine 8-count Swing Outs mehr möglich waren.
Quelle: www.worldofswing.com

Entwicklung des Squaredance + dessen Kleidung

Die alte Square Dance Kleidung der Gegenwart lässt sich in ihrer Geschichte bis in die eleganten Ballsäle Frankreichs und die prächtigen Herrensitze Englands zurückverfolgen, das ist 200 Jahre her.

Mit den Auswanderern kamen auch ihre Bräuche, Kleidung und Tänze nach Amerika. So wurden die prachtvollen Frauenkleider aus Damast, Taft, Seide oder feinem Musselin hergestellt. Um die Weite der Röcke zu erzielen zog man darunter Reifröcke an. Frisuren waren oft hoch und gepudert. In dieser Zeit war alles prächtig, die Musik, die Tänze, wie auch die Kleidung.

100 Jahre später begann der Aufbruch in den Westen. Die Tage sind lang und für Männer und Frauen gleichermassen beschwerlich. Gemeinsam wird das Land besiedelt, auf den Feldern gearbeitet und das Vieh gehütet. Zur Herstellung von Leinen bauen die Frauen ihren eigenen Flachs an, spinnen Garn aus der Wolle ihrer Schafe, weben ihre eigenen Stoffe und färben diese mit Farbstoffen aus Wurzeln und Beeren. Für Fröhlichkeit bleibt nicht viel Zeit übrig, so dass jede Gelegenheit zur Geselligkeit genutzt wird. Richtfeste beim Scheunenbau, Hochzeiten, sowie Feiertage sind die besten Gelegenheiten für solche geselligen Zusammenkünfte. Dabei kommen die Leute oft meilenweit aus dem Umkreis, um ihre Nachbarn zu sehen, Neuigkeiten auszutauschen und um die Nacht durchzutanzen. Getanzt wird in Küchen, Scheunen, im Freien, sogar in den Saloons. Die Kleider der Frauen sind bodenlang. Darunter werden gestärkte Petticoats und knöchellange, spitzenbesetzte Unterhosen (die Longpettipants erinnern daran) getragen. Derartige Kleidung erlaubt freie und ausschweifende Bewegungen bei den Square-, Round- und Paartänzen.

Im 20. Jahrhundert, genauer gesagt in die 20-iger Jahre unterstützte Henry Ford den frühen amerikanischen Square Dance in der Lovett Hall in Detroit / Michigan. Die Lovett Hall ist mit Teakholzboden ausgestattet und prächtige Kristallkronleuchter hängen von der Decke. An jeder Seite des Ballsaales stehen schlichte, schmucklose Stühle. Es gibt einen Tanzmeister, der mit Unterstützung eines Orchesters die Tänze des Abends (Walzer, Two-Steps, frühe Squares und Kontras) vorgibt und unterrichtet. Kleidungsvorschriften verlangen von den Damen zunächst lange Kleider und weisse Handschuhe.

Nach dem 2. Weltkrieg gewinnt der Square Dance weiter an Bedeutung. So erinnern sich die Damen bei der Auswahl ihrer Kleidung an die bodenlangen Kleider der früheren Jahre. Zunächst sind diese gerade geschnitten und werden ohne Petticoat getragen. Bald darauf enden die Säume knapp über den Fussgelenken. Gestärkte Petticoats und knöchellange, spitzenbesetzte Beinkleider kommen hinzu. Es wird Baumwolle verwendet und das wiederum bedeutet stundenlanges Bügeln, nicht nur für das Kleid, sondern auch für den Petticoat.

Anfang der 50-iger „entdeckt“ man die sogenannten Squaw-Kleider. Einige der neueren Baumwollmaterialien konnte man waschen, nass zusammendrücken, durch eine Röhre oder einen Strumpf ziehen oder in Abständen zusammenbinden. Getrocknet sieht ein drei- oder vierstufiger Rock dann plissiert aus, ähnlich denen der Indianerfrauen. Zum Schmuck der Röcke werden viele Meter Zick-Zack-Band verarbeitet, so dass die Kleider vier oder fünf Kilo wogen. Manch eine Dame erinnert sich vielleicht daran wie es war, einen dieser Röcke wieder in Falten zu legen, entweder per Hand oder mit Wäscheklammern, vielleicht sogar mit einem Apparat, bei dem der Stoff von vorne und hinten um Metallstäbe gelegt wurde.

Der Saum beim Square Dance ist auf Fussknöchel- oder Wadenlänge hochgerutscht und aus den knöchellangen Beinkleidern werden kniebedeckende Schlüpfer. Gegen Ende der 50-iger Jahre gibt es entsprechend bearbeitetes Baumwollmaterial, das man vorsichtig waschen und nach dem Trocknen ohne bügeln wieder tragen konnte.

In den 60-igern kommen Kunstfasern auf: Nylontüll, Dralon, Polyester, sowie neue Mischgewebe die nicht gebügelt werden mussten. Die Zeit des tropfnassen Aufhängens war in vollem Gange, auch für Petticoats. Für diese wird lagenweise Nylontüll verwendet, wodurch die Kleider ihre schöne weite Form erhalten. Der Saum rutscht jetzt nach oben und es gibt Höschen, die vollständig mit Spitzenreihen besetzt sind. Das Pattipant ist geboren. Im Übrigen ist es eine persönliche Entscheidung der jeweiligen Dame, in welcher Beinlänge sie das Höschen am Schenkel tragen wollte.

Mit den 70-igern kommen die Bordürenstoffe. Diese Drucke werden nicht nur zur Verzierung am Rocksaum genutzt, vielmehr konnte man die Muster am Oberteil und Ärmel einarbeiten. Die Rocklänge wird kürzer und jede Dame bestimmte die gewünschte Länge selbst. Auch werden die Petticoats voller und mit dem höher rutschenden Saum sieht das Ganze zunehmend mehr nach dem Tu-Tu einer Ballerina aus. Viele junge Mädchen und Vorführgruppen behielten diesen Tu-Tu-Look bei.

In den 80-igern kehrt man zu verspielterer Kleidung zurück. Die meisten Kleiderschnitte bevorzugen Reihen von Rüschen, Spitzen und Bändern, bei sehr weiten Röcken und Petticoats. Die Farben sind leuchtend und fallen ins Auge. Bordürendrucke sind nach wie vor stark gefragt. Viele Frauen tragen jetzt Kleider, Petticoats und Pettipants in aufeinander abgestimmten Farben. Die Länge des Kleides oder Rockes und der Pettipants bleiben dem guten Geschmack der jeweiligen Dame überlassen und reichen von knielang bis sehr kurz. Dank sich ständig weiterentwickelnder technischer Möglichkeiten hinsichtlich der Materialien sind diese meist formstabil oder können tropfnass aufgehängt werden. Ein Aufbügeln ist kaum, wenn überhaupt, erforderlich.

Moderne Square Dance Kleidung hat nichts mehr mit „Authentischer Planwagen-Mode“ zu tun. Männer tragen gut sitzende Westernhemden, Westernhosen oder Jeans, sowie Stiefel oder bequeme Schuhe. Frauen können in ihrer Kleidung jede gewünschte Individualität zeigen und ihrer Phantasie dabei freien Lauf lassen. Ärmel, Ausschnitte, Röcke und Rocklängen, Applikationen, Farben, Kombinationen, …… es gibt keine Grenzen! So haben wir heute z.B. auch bei Western Kleidung die Auswahl aus Jeansstoff, Prärieröcken, Gürteln und Zubehör zum Austauschen, Zusammenstellen und Kombinieren unserer Ausstattung. Es gibt Tanzschuhe in vielen verschiedenen Arten, Absatzhöhen und Farben.

freier Nachdruck aus USDA News, Okt./Dez. 1993 Recherche und Text von Cathy Burdick und Becky Osgood

Tanzbeschreibung LINDY HOP

Ende der 20er Jahre wurde in Harlem, New York, der Name Lindy Hop für eine mitreißende und spektakuläre Swingtanzform geprägt, die den Gesellschaftstanz vollständig revolutionierte. Lindy Hop entwickelte sich aus dem Charleston und enthält deshalb viele 8-count Elemente. Aber auch viele anderen Tanzformen beeinflussten den Lindy Hop. Seine Essenz liegt aber wie bei der Jazzmusik in der Improvisation.

1934 benannte der Bandleader Cab Calloway einen Stil des Lindy Hop „Jitterbug“. Danach wurde Jitterbug ein Synonym für Lindy Hop.

Petticoats für junge Mädchen

Gestern waren wieder viele junge Mädchen da. Viele wissen gar nicht wie Petticoats getragen werden.

Bei vielen sieht es gut aus, wenn die Pettis auf den Hüften sitzen. Aber eigentlich gehören sie ja in die Taille, also oberhalb des Bauchnabels. Manche staunen nicht schlecht, wenn Sie den Petti, den Überrock und einen tollen Gürtel in der Taille tragen und sie dadurch schlanker aussehen.
Gestern war wieder ein voller Erfolg und wir hatten viel Spaß.