Petticoat Mode – wo kommt sie her ?

mode der 50er bei Petticoatshop

Während in den vierziger Jahren noch Stoffnot herrschte und die Kleider deshalb figurbetont eng geschneidert wurden, sprengten Petticoats die Mode um 1950.  Mode um 1950 gab es  nur auf dem Laufsteg, denn nach dem Krieg herrschte zunächst Sparsamkeit und viele Frauen nähten Ihre Kleider aus alten Stoffresten oder alter Kleidung selbst.

  • Kleider wurden bald nur noch mit Abnähern tailliert getragen und mit Gürteln geschmückt. Kleine Strickjacken und Hüte, oft selbstgemacht vervollständigten die Kleidung der Damen. Vor allem Kostüme, mit schmalen Bleistiftröcken standen bei den deutschen Frauen hoch im Kurs. Erst Mitte 1950 wurden die Kleider farbenfroher mit verschiedenen Looks.  Der Designer Christian Dior revolutionierte letztendlich die Mode um 1950.
  • Dior brachte um 1950 neue Mode mit Kunstfasern auf den Markt, die nun für fast jede Frau erschwinglich war und selbst in Kaufhäusern verkauft wurde. Die elegante Frauenwelt orientierte sich neben der so genannten tallierten Vertikallinie, mit den bereits genannten schmalen Bleistiftröcken auch an den Schlangenlinien, die geschmeidig, weich und wadenlang, mit weiten locker fallenden Oberteilen an die Mode der 30iger Jahre erinnerte.
  • Im Frühjahr 1953 brachte Dior die Tulpenlinie heraus, bei der der Rock ebenfalls schmal geschnitten war und im Zusammenspiel mit einem abnäherreichen, tief ausgeschnittenen Oberteil einer Tulpenform ähnelte. Vor allem die Brustpartie wurde durch diese Mode um 1950 stark betont. Da nicht alle Frauen den entsprechenden Busen für diese Kleider hatten, gewann das Korsett einen neuen Aufschwung, um den Körper entsprechend zu formen.
  • Gerade die Mode um 1950 war sehr facettenreich, denn Dior bemühte sich, auch leichte, legere Kleidung zu gestalten, die jedoch von der Männerwelt abgelehnt wurde, denn die bereits 1920 abgelegte Kleidervorschriften lebten mit der Mode um 1950 wieder auf. Frauen sollten sich weiblich-elegant oder weiblich-verspielt kleiden und so entstand u. a. die Maiglöckchenlinie, mit weiten, langen Plisseröcken und Bolerojacken.

Speziell die Röcke der sogenannten A- Linie brachten Röcke hervor, die zum Saum hin immer weiter wurden. Nun gestaltete sich das Typische weibliche Modebild durch eng geschnürte Taille und oftwals extra unterfütterter Hüfte mit zusätzlichem Petticoat. Ein Wahrzeichen insbesondere der Jugend war es, das neue Modebild mit weiten Röcken mit Petticoats zu forcieren. Noch heute erinnern viele Filme an die Teeniezeit um 1950, in der junge Mädchen mit weit schwingenden Röcken zu Tanz gingen.

Wir können von Glück reden, dass sich diese so schmeichelnd weibliche Mode nun auch wieder in der heutigen Mode wiederspiegelt.

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Anna

Der größte FAN von SETRINO Mode

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